Meine Stärke liegt in meinem Tun

Matthias Kainz in der freien Natur

Matthias K.

Künstler, Naturfreund, Freigeist

Ich liebe es kreativ zu sein, Vergessenem neuen Wert zu geben, und Neues zu schaffen. In der Familie Kainz wird Kreativität hoch gehalten. Meine künstlerische Begabung verdanke ich wohl meiner Mutter. Sie ist eine wahre Künstlerin. Durch meinen Vater habe ich die Fotografie für mich entdeckt.  Meine erste analoge Kamera war ein Geschenk meines Vaters, zu meinem 13. Geburtstag. Ich kann mich noch heute an das Gefühl zurückerinnern. Meine erste eigene Kamera. Es galt, die Welt zu entdecken.

Fasziniert von Flora und Fauna war es die Naturfotografie, die mich von Anfang an begeisterte. Vor allem in der Markofotografie (Nahaufnahmen) finde ich die stetige Herausforderung. Aber auch das Fotografieren von Personen macht mir zunehmend Spaß. Vor allem, wenn es sich dabei um Freunde handelt.

Das Logo Kaizen

Wie aus Kainz Kaizen wurde

„Die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.“

Lange habe ich über dieses Zitat nachgedacht. Es stammt vom chinesischen Philosophen Laotse (6. Jhdt. v. u. Zr.). Ziele erreicht man nicht, indem man alles genau plant, sondern dadurch, dass man den Mut hat loszugehen. Nicht umsonst ist der erste Schritt meist der schwierigste.

Alle Wege führen zu Kaizen

2016 habe ich meinen ersten Schritt getan und die Marke Kaizen ins Leben gerufen. Lange war ich auf der Suche nach einem – was heißt einem Markennamen – ich war auf der Suche nach DEM Namen. Mit Kaizen habe ich ihn gefunden. Laotse wäre erfreut, denn auch dieser Name stammt aus dem fernöstlichen Raum, aus Japan.

Kaizen in japanischen Schriftzeichen

Kai und Zen

Kai steht für „Veränderung“ und zen bedeutet „zum Besseren“. Nichts könnte mich, meine Lebens- und Arbeitsphilosophie besser beschreiben. Mein Streben nach ständiger Verbesserung, Schritt für Schritt. Denn kleine Schritte sind es, die unser Leben verändern. Zu schnell wird der Mensch von heute ungeduldig. Jeder erwartet eine große Veränderung, am besten von heute auf morgen. Stellt sich ein Wandel nicht ein, fallen wir in alte Gewohnheiten zurück. Auch ich bin nicht gefeit davor mir einzureden, keine Zeit zu haben. Doch Kaizen belehrt mich eines Besseren. Denn es geht auch darum, bereits gemachte „Fehler“ einzugestehen, diese zuzugeben und zu ändern.

Arbeitsphilosophie – Das Streben nach Harmonie

Angefangen hat alles mit meiner Liebe zur Aufzucht von Bonsai-Bäumen. Interessanterweise gelangte die Kunst der Bonsaizucht ca. im 6. bis 7. Jahrhundert im Zuge der Ausbreitung des Buddhismus von China nach Japan. In der Mitte des 19. Jahrhunderts, nach über 230 Jahren Isolation von der Welt, öffnete sich Japan. Und damit die japanische Kunst der Bonsai-Kultivierung. Zum ersten Mal wurden die Miniatur-Bäume in Tonschalen bei der Weltausstellung 1900 präsentiert.

Bonsai, als Verschmelzung alter Glaubensvorstellungen mit fernöstlicher Philosophie, die Harmonie zwischen Mensch, Geist und Natur. Ihr seht, das Land des Lächelns übt eine unglaubliche Faszination auf mich aus. Wollt ihr wissen, wie ich den Namen Kaizen entdeckt habe? Gebt einfach mal Qualität auf Japanisch bei Google ein. Ich konnte es gar nicht glauben. Und so wurde aus Kainz Kaizen.

Frau mit Räucherstäbchen